Zur Flutung nutzt die See-Gesellschaft das Grundwasser aus bereits vorhandenen Brunnen, Regen und zugeleitetem Frischwasser. Den See zu fluten dauert mindestens ein Jahr. Das ist auch abhängig vom Niederschlag.
Am 1. Oktober feiert Hörde ein großes Fest. Zwei Grundwasserbrunnen fluten mit vier Litern pro Sekunde den Phoenix-See. Dabei hilft eine Frischwasserleitung, damit der See in der ersten Flutphase keimfrei bleibt. Bis Ende 2010 sind alle Straßen und Wege rund um den See angelegt. Im Herbst 2010 beginnt der Abriss der Afflerbach-Halle. Die Vermarktung der Seegrundstücke läuft parallel und geht gut voran. Auch die ersten Gewerbeimmobilien im Hafenbereich werden gebaut bzw, umgebaut aus vorhandener Bausubstanz.
Kommentare (3)

geschrieben von architekt, September 29, 2010
Dortmund Der Countdown läuft: Bis zu 30 000 Besucher werden gleichzeitig miterleben können, wie Dortmunds „Binnenalster“, der Phoenix-See in Hörde, geflutet wird. Es wird, kurz gesagt, ein Volksfest.
Die Stadtwerke (DSW) bitten schon jetzt , vom Auto auf die Stadtbahnen und die kostenlosen Shuttle-Busse umzusteigen, die im Zehn-Minuten-Rhythmus vom Flughafen (Parkplatz P3) und vom Westfalenhallen-Parkplatz E abfahren. Die Faßstraße in Hörde wird von 13 bis 24 Uhr gesperrt. Gewarnt durch die Ereignisse bei der Love-Parade, haben die Stadtwerke ein umfangreiches Sicherheitskonzept (100 Sicherheitskräfte, 60 Sanitäter) erabeitet: Sobald 30 000 Besucher auf das Gelände geströmt sind, wird der Zugang an der Hörder Burg gesperrt, bis Luft herrscht. Um 13 Uhr werden die Tore geöffnet, um 15 Uhr startet das Volksfest mit den Dortmunder Philharmonikern und Georg Friedrich Händels „Wassermusik“.
Gegen 16.30 Uhr dann die Flutung der Baugrube , die von einem Feuerwekr umraht wird. Eine halbe Stunde später, gegen 17 Uhr, geht’s auf der Show-Bühne zur Sache: unter anderem mit Atze Schröder und der schottischen Sängerin Amy Macdonald, die gegen 20.30 Uhr auftritt. Wer will, kann sich den See aus der Vogelperspektive angucken - es warten Hubschrauber-Rundflüge.
Frischwasser marsch
Schon jetzt zeichnen sich die Konturen des Phoenix-Sees deutlich ab. Ab Freitag kommender Woche wird das Grund- und Niederschlagswasser, das den See schon jetzt füllt, mit Frischwasser aus der Ruhr ergänzt. Im Herbst 2011 soll der 24 Hektar große, 1,2 km breite und 320 Meter breite Phoenix-See fertig sein - gut möglich, dass dann das erste Segel gehisst wird.
Spätestens um 23 Uhr ist der Zauber vorbei: Sobald das letzte Fass geleert, die letzte Flasche Sekt getrunken ist, führen die Bautrupps wieder Regie auf dem 96 Hektar großen Gelände, auf dem bis 2001 Stahl geschmolzen wurde und das seit September 2005 in ein Wohn- und Freizeitgebiet umgewandelt wird. Bundespräsident Christian Wulff wird vielleicht drüber lesen - kommen wird er nicht. Ebensowenig wie NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft, die Plenumssitzung im Landtag hat. Sie schickt NRW-Wirtschaftsminister Harry Voigtsberger zum „Jahrhundertprojekt.“
Die Stadtwerke (DSW) bitten schon jetzt , vom Auto auf die Stadtbahnen und die kostenlosen Shuttle-Busse umzusteigen, die im Zehn-Minuten-Rhythmus vom Flughafen (Parkplatz P3) und vom Westfalenhallen-Parkplatz E abfahren. Die Faßstraße in Hörde wird von 13 bis 24 Uhr gesperrt. Gewarnt durch die Ereignisse bei der Love-Parade, haben die Stadtwerke ein umfangreiches Sicherheitskonzept (100 Sicherheitskräfte, 60 Sanitäter) erabeitet: Sobald 30 000 Besucher auf das Gelände geströmt sind, wird der Zugang an der Hörder Burg gesperrt, bis Luft herrscht. Um 13 Uhr werden die Tore geöffnet, um 15 Uhr startet das Volksfest mit den Dortmunder Philharmonikern und Georg Friedrich Händels „Wassermusik“.
Gegen 16.30 Uhr dann die Flutung der Baugrube , die von einem Feuerwekr umraht wird. Eine halbe Stunde später, gegen 17 Uhr, geht’s auf der Show-Bühne zur Sache: unter anderem mit Atze Schröder und der schottischen Sängerin Amy Macdonald, die gegen 20.30 Uhr auftritt. Wer will, kann sich den See aus der Vogelperspektive angucken - es warten Hubschrauber-Rundflüge.
Frischwasser marsch
Schon jetzt zeichnen sich die Konturen des Phoenix-Sees deutlich ab. Ab Freitag kommender Woche wird das Grund- und Niederschlagswasser, das den See schon jetzt füllt, mit Frischwasser aus der Ruhr ergänzt. Im Herbst 2011 soll der 24 Hektar große, 1,2 km breite und 320 Meter breite Phoenix-See fertig sein - gut möglich, dass dann das erste Segel gehisst wird.
Spätestens um 23 Uhr ist der Zauber vorbei: Sobald das letzte Fass geleert, die letzte Flasche Sekt getrunken ist, führen die Bautrupps wieder Regie auf dem 96 Hektar großen Gelände, auf dem bis 2001 Stahl geschmolzen wurde und das seit September 2005 in ein Wohn- und Freizeitgebiet umgewandelt wird. Bundespräsident Christian Wulff wird vielleicht drüber lesen - kommen wird er nicht. Ebensowenig wie NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft, die Plenumssitzung im Landtag hat. Sie schickt NRW-Wirtschaftsminister Harry Voigtsberger zum „Jahrhundertprojekt.“
geschrieben von Viagra Canada, September 21, 2011
Am Phoenix-See gibt es Automaten mit Tüten für Hundekot - allerdings sind die Automaten häufig leer, obwohl die Entwicklungsgesellschaft, die zu den Stadtwerken gehört, sie täglich auffüllt. Vermutlich werden die kostenlosen Tüten für irgendetwas anderes genutzt, möglicherweise für den heimischen Badezimmermülleimer url=http://www.generic-viagra.ca]Viagra Canada
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Das Programm auf der Veranstaltungsbühne im See können die Besucher aus nur 15 Meter Entfernung vom Ufer verfolgen. Die seeseitige Fläche vor der Hörder Burg wird dazu noch bis zum 1. Oktober gepflastert, kündigt Heinz Hüppe, Chef der Phoenix-See-Entwicklungsgesellschaft, an. Die 31.000 qm große Fläche gehört zur künftigen Flaniermeile mit direktem Blick zum Hafen.
Um bei schlechtem Wetter das Nass von oben fernzuhalten, wird es für rund 6000 Besucher einen Unterstand geben. Auch Geländer und Beleuchtung im Hafen sind bis dahin fertiggestellt.
Angesichts der Probleme, die sich vor zwei Jahren mit der Verteuerung des heute 200-Mio.-Euro-Projekts auftaten, sei die Flutung „eine tolle Nachricht“, freut sich der Stadtwerke-Chef, die Unkenrufe von Skeptikern noch im Ohr.