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Der See wird zu 80 Prozent mit Trinkwasser befüllt

Am 30. September 2011 soll der 24 Hektar große und drei Meter tiefe See zu 80 Prozent mit Trinkwasser (500.000 m³) und zu 20 Prozent mit Grundwasser voll gelaufen sein. Laut Stadtwerke-Chef Guntram Pehlke „eine präzise Hochrechnung“. Der Grundwasserleiter im Südosten des Sees sei „eine ganz aktive Quelle“ mit vier bis fünf Litern Grundwasser in der Sekunde, erfahren wir von Heinz Hüppe, Chef der Phoenix-See-Entwicklungsgesellschaft.

Wenn dann am 2. Februar 2011 die Phosphat-Eliminierungsanlage in den Probebetrieb geht, soll das zugeleitete Trinkwasser mit 25 Litern pro Sekunde in den See fließen. Der große Anteil von Trinkwasser erhöhe die Wasserqualität, erläutert Pehlke: „Mit dem Beginn der Flutung steuern wir die Wasserqualität des Phoenix-Sees für mehrere Jahre.“ Es gelte, den Phosphat-Gehalt im See so niedrig wie möglich zu halten; denn ein Kilogramm Phosphat im See bedeute eine Tonne Algen.

 

Ab 19. August werden die ersten Armleuchter-Algen in den gegen die Wasserpest geimpften Seeboden gepflanzt. Sie sollen verhindern, dass sich andere Algen ansiedeln. Mit dem Wasser kommen die Vögel, die die Wasserpest einschleppen. Vor allem die Graugänse werden in Scharen einfallen, glaubt Hüppe. Stolperdrähte auf den Landschaftsinseln und der spätere Seebetrieb sollen die Vögel einen Bogen um den See fliegen lassen.

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