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Studie: Renaturierte Emscher soll Wasser für Phoenix-See liefern

08.12.2000 / LOKALAUSGABE / DORTMUND 

Die Pläne für den Phoenix-See, das vielleicht spektakulärste Dortmunder Zukunftsprojekt, kommen voran. Offenbar hat auch Regierungspräsident Wolfram Kuschke Gefallen gefunden an dem Projekt, mit dem OB Langemeyer vor Monaten die Öffentlichkeit überraschte. Er halte den Phoenix-See für "entwicklungswürdig", sagte Kuschke gestern bei einem Besuch in Dortmund.


Auch wenn es in den vergangenen Monaten zunehmend ruhig geworden war um das Mammut-Projekt - die Verwaltung hat die Hände nicht in den Schoß gelegt: Die "Machbarkeitsstudie" - sie sollte ursprünglich zum Jahresende vorliegen - scheint zu guten Ergebnissen zu kommen. Was Planungsdezernent Ullrich Sierau so ausdrückte: "Die Machbarkeitsstudie liest sich erfreulich." Sie zeige, dass der geplante Phoenix-See künftig aus der renaturierten Emscher gespeist werden könne. Geologische Bedenken stehen dem Projekt nach Darstellung der Stadt ohnehin nicht entgegen. Wie berichtet, schwebt Langemeyer vor, auf Phoenix-Ost (Standort der "Hörder Fackel") einen See anlegen zu lassen, der mit 30 Hektar etwa so groß wäre wie die Hamburger Binnenalster - mit Yachthafen, Seebühne, Promenade und Gastronomie. Weiterer Kernpunkt: Rund um den See sollen Grundstücke für Dienstleistungsbetriebe und für Wohnbebauung ausgewiesen und vermarktet werden. Natürlich hofft die Stadt auf Landes- und EU-Mittel. Ein kleines Bonbon brachte Regierungspräsident Kuschke schon gestern mit: Die Machbarkeitsstudie wird mit gut 240 000 Mark vom Land gefördert.

 

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