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Jahr 2001

Phoenix-See: Stadtwerke sollen bei der Entwicklung die tragende Rolle spielen

06.03.2001 / LOKALAUSGABE / DORTMUND

Der 31 Hektar große Phoenix-See soll keine Ente werden, die Verwaltungsspitzen machen richtig Dampf. Wie schon bei der Stadtkrone Ost könnten die Dortmunder Stadtwerke auch bei der Entwicklung von Phoenix-Ost eine dominierende Rolle spielen. 

   

30 Millionen für Phoenix-West

10.01.2001 / LOKALAUSGABE / DORTMUND

(beus) Seit Dienstag Abend ist es sozusagen amtlich: Die ersten 90 Hektar von Phoenix-West wechseln für 30 Mio. Mark zur LEG. Die NRW-Landesregierung hat am Dienstag Abend entschieden, im Ergänzungshaushalt des Landes in einer ersten Stufe 30 Mio. für den Kauf der Phoenix-Brache bereit zu stellen. 

   

Boden soll auf Phoenix-West gebracht werden

05.03.2001 / LOKALAUSGABE / DORTMUND

(beus) 3 Millionen Kubikmeter Boden müssten für den Phoenix-See ausgebaggert werden. Entscheidende Frage: Wohin mit diesen Massen an Schlacke, Lehm und Sand? Die Antwort geben die Gutachter selbst. Von einem Lkw-Transport auf die Deponie Nordost raten sie ab. Weil bei einem Transport über öffentliche Straßen mindestens 70 000 Lkw-Fahrten fällig würden und die Kosten ungeahnte Höhen erreichten.  

   

Phoenix-See: Ausschuss nickt die Standortgesellschaft ab

14.03.2001 / LOKALAUSGABE / DORTMUND

(beus) Ein wenig Kritik hier, ein paar Fragen dort. Ernsthafte Einwände: zurzeit nicht. Einmütig beschlossen die Fraktionen im gestrigen Planungsauschuss die Gründung einer Standortgesellschaft für Phoenix- Ost. Diese Standortgesellschaft, bei der die Stadtwerke nach Vorstellung des OB eine dominierende Rolle spielen, soll Phoenix-Ost kaufen und entwickeln. 

   

Olympisches Dorf am Phoenix-See

15.03.2001 / LOKALAUSGABE / DORTMUND S

Hörde. (.mpm.) Die SPD Hörde schlägt Phoenix-Ost als Standort für das Olympische Dorf vor, wenn sich die Ruhrgebietsstädte erneut bewerben und den Zuschlag für 2012 erhalten sollten.  

   

Phoenix-Ost verspricht hohe Baulandpreise

21.03.2001 / LOKALAUSGABE / DORTMUND S

Phoenix-See ist 1,2 Kilometer lang und über 300 Meter breit Wie berichtet, ist das Anlegen des 31,6 Hektar großen Phoenix-Sees technisch kein Problem. Das hat die Machbarkeitsstudie eindeutig belegt.   

   

Wieder ein neues Fass

30.03.2001/ LOKALAUSGABE / DORTMUND

Es mag fünf Wochen her sein, da stand der Gutachter im Planungsausschuss des Rates, erläuterte die Machbarkeitsstudie und sagte: "Ich beglückwünsche Sie zu der Idee, auf Phoenix-Ost einen See anzulegen."  

   

Phoenix-See: Politik will erst Zahlen sehen

04.04.2001 / LOKALAUSGABE / DORTMUND

(beus) Wirbel um das Projekt Phoenix-See. Der CDU-Antrag, für die Entwicklung von Phoenix-Ost neben der Idee eines 31 Hektar großen Sees auch andere mögliche Vorschläge zu machen, und dafür einen Wettbewerb ins Leben zu rufen, hat gestern im Planungsausschuss einen Grundsatz-Streit entfacht - und zwar über den "mangelnden Informationsfluss" von Seiten des Verwaltungsvorstandes an die Politiker im Rat. 

   

"Phoenix-See bleibt nur ein Tümpel"

04.04.2001 / LOKALAUSGABE / DORTMUND S

Hörde. Ein Leser schreibt uns zum Projekt "Phoenix-See": "Schulrenovierungen- und Erweiterungen werden abgelehnt, Bäder geschlossen, Straßenbaumaßnahmen zurückgestellt, Verkehrsumführungen der Ortskerne nicht weitergebaut. 

   

Der Vulkan bricht aus

06.04.2001 / LOKALAUSGABE / DORTMUND

Freunde werden OB Langemeyer und Ex-OB-Kandidat Drabig nicht mehr. Zu lange hat es unter der Oberfläche gegärt. Da hat sich Spannung aufgebaut, die sich nun entlädt. 

   

Vision: Arbeitslose bauen Fähre für Phoenix-See

07.06.2001 / LOKALAUSGABE / DORTMUND

(.mpm.) Das ehrgeizige Projekt Phoenix-See ist noch nicht in trockenen Tüchern, da denken Investoren in Hörde bereits über den Bau einer kleinen Fähre nach. 

   

Stadt prämierte Entwurf von Schamp & Schmalöer 1994

02.07.2001 / LOKALAUSGABE / DORTMUND S

Hörde. Wer über die Vision Phoenix-See spricht, kommt an einer Utopie von 1992 nicht vorbei: In dem Jahr dachte das Architekturbüro Schamp & Schmalöer bereits intensiv über Hörde und die angren-zenden Industriegebiete nach. Wovon träumten Susanne Schamp und Richard Schmalöer 1992.   

   

Fähre bringt Touristen auf kleine Insel im Phoenix-See

07.06.2001 / LOKALAUSGABE / DORTMUND S

Hörde. Still ruht noch der Phoenix-See, doch schon reifen die Pläne für eine erste Attraktion: Dr. Siegbert Panteleit (Inpro) dreht das Schwungrad für den Nachbau der Schollschen Fähre, die 74 Jahre lang bis 1844 Menschen, Vieh und Lasten flussüberschreitend auf der Ruhr bei Mühlheim beförderte.  

   

Am Remberg: Aufbruch zur guten Adresse

02.07.2001 / LOKALAUSGABE / DORTMUND S

Hörde. Spekulieren erlaubt: Was passiert, wenn der Blick von der Weingartenstraße und der Straße Am Remberg künftig nicht mehr auf Schlote und Werkshallen fällt, sondern auf Seerosen und Segelboote?    

   

"Koffer packen und schleunigst abhauen"

02.07.2001 / LOKALAUSGABE / DORTMUND S

Hörde. Wissen die Bewohner vom Remberg und aus der Weingartenstraße, dass sie First-Class wohnen, wenn der Phoenix-See tatsächlich angelegt wird?     

   

Gesellschaft Phoenix Ost: "Das wird keine subventionierte Veranstaltung"

03.07.2001 / LOKALAUSGABE / DORTMUND

(FB) Dem Ratsbeschluss folgt heute der Termin beim Notar. Mit der Unterschrift unter den Gesellschaftervertrag liegt die weitere Entwicklung der Hörder Stahlbrache bei den Stadtwerken und ihrem Chef Harald Heinze. 

   

Gestapo betrieb Lager auf "Phoenix"

 11.07.2001 / LOKALAUSGABE / DORTMUND

Die Erinnerung an ein düsteres Kapitel der Dortmunder Stadtgeschichte droht im Phoenix-See zu versinken, der auf dem früheren Hoesch-Werksgelände "Phoenix-Ost" angelegt werden soll. 

   

Wasser marsch - "Am Anfang war die Tat"

11.07.2001 / LOKALAUSGABE / DORTMUND S

Zur Berichterstattung über den "Phoenix-See" erreichte und folgender Leserbrief: "

   

Wer hatte die Idee zum Phoenix-See?

11.07.2001 / LOKALAUSGABE / DORTMUND S

Zu unserem Artikel Phoenix-See-Planung beziehungsweise zur Diplom-Arbeit des Architekturbüros Schamp/Schmalöer vom 3. Juli erreichte uns folgende Leserzuschrift: 

   

Phoenix-See: Die Würfel fallen erst Ende 2002

12.07.2001 / LOKALAUSGABE / DORTMUND

Ob die Industrie-Brache Phoenix-Ost tatsächlich in eine Landschaft mit einem See, mit hochwertigen Wohnungen und Gewerbegrundstücken verwandelt werden und aus dem Stahl geprägten Hörde ein Vorzeige-Stadtteil wird - die Würfel fallen im Herbst 2002.  

   

TKS sichert das Stahlwerk - für China

03.08.2001 / LOKALAUSGABE / DORTMUND

Willi Wessel ist 59 - und seit 45 Jahren auf Hoesch. Der Mann kennt nix anderes. Aber er kennt es noch ganz anders, das Stahlwerk Hörde. Tausende Arbeiter, die Millionen Tonnen Stahl produzieren, fauchende Maschinen, qualmende Stahlsuppe. Heute löffelt Wessel die Suppe aus, die der Fortschritt ihm einbrockt hat. Vorruhestand, Sozialplan? - 

   

Phoenix-See: Gutachter sollen jetzt ans Ruder

05.08.2001 / LOKALAUSGABE / DORTMUND

(beus) Phoenix-Ost, Eingangstor PH 8. Der Pförtner, der neuerdings mehr Besuchergruppen als Arbeiter empfängt, drückt auf den Knopf. Quietschend schiebt sich das Tor nach links, und schon nach den ersten Metern auf dem wie vergessen da liegenden Stahlwerksgelände bleibt einer aus der CDU-Fraktion stehen. Sein Blick gleitet über langgezogene Werkshallen, springt über Eisenbahngleise und prallt ab an mannshohen Mauern. 

   

Phoenix-See: Chance oder Größenwahn?

10.09.2001 / LOKALAUSGABE / DORTMUND

(fpf) Das Areal ist riesig, das Projekt gigantisch: 90 Hektar - genug, um 3 000 Einfamilienhäuser auf großzügig bemessenen 300 m2-Grundstücken zu bauen, mitten in Hörde. 

   

Wir reden Tacheles zum Phoenix-See Verdi lädt zur Jugendparty ein

11.09.2001 / LOKALAUSGABE / DORTMUND

(fpf) "Tacheles", das Dortmunder Streitgespräch von WR, Radio 91,2 und der Fakultät für Raumplanung an der Uni Dortmund, dreht sich heute um ein alles andere als trockenes Thema. "Phoenix-See: Chance oder Größenwahn?", lautet die spannende Frage. 

   

220 000 Tonnen-Anlagen sollen parallel abgebaut werden

22.09.2001 / LOKALAUSGABE / DORTMUND

Man kann kaum sagen, dass ein Projekt, dessen Anlagengut ein Gewicht von 220 000 t umfasst, noch in der Schwebe ist. Für den gigantischen Handel, den ThyssenKrupp Stahl mit chinesischen Geschäftspartnern anstrebt, trifft das aber zu. 

   

OB mag am Phoenix-See nicht rütteln lassen

01.11.2001 / LOKALAUSGABE / DORTMUND

(beus) Muss der Phoenix-See (wenn er denn kommt) wirklich 30 Hektar haben? Oder soll die Wasserfläche reduziert werden, um mehr Bauland verkaufen zu können? 

   

Phoenix: Stadt sendet Konzern klares Signal

30.11.2001 / LOKALAUSGABE / DORTMUND

(beus) Den dicken Hammer will man noch nicht aus der Tasche ziehen. Aber die Stadt und die Politik heben schon mal mahnend den Finger. Gegenüber Thyssen Krupp Stahl (TKS), Noch-Eigentümer von Phoenix-Ost. Konkrete Preise sollen zwischen den Verhandlungspartnern, der Entwicklungsgesellshaft Phoenix-Ost auf der einen, und dem Eigentümer TKS auf der anderen Seite zwar noch nicht gefallen sein. 

   

Tränenreicher Abschied vom Stahl und der Traum vom "Leuchtturmprojekt"

28.12.2001 / LOKALAUSGABE / DORTMUND S

Hörde. Am 28. April 2001 geht in Hörde der Ofen aus. 160 Jahre lang schlug das stählerne Herz der Stadt im Phoenix-Werk. Nun ist es still in den Hallen. 2001 - ein Jahr des Abschieds und des Neuanfangs. Das Feuer ist verloschen, Politik und Stadtplaner träumen vom "Hörde am See". 

   

Emscher schlängelt sich ruhig um den Phoenix-See

13.12.2001 / LOKALAUSGABE / DORTMUND S

Wenn die Emschergenossenschaft ihre Vorstellungen realisieren kann, wird die Emscher um den Phoenix-See herum geleitet. Regnet es nicht, fließt die Emscher durch das Bauwerk am See vorbei (natürliche Verzweigung). Bei anhaltend starken Niederschlägen gibt die Emscher Oberflächen- und Regenwasser über das Bauwerk an den See ab.  

   

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