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Boden soll auf Phoenix-West gebracht werden

05.03.2001 / LOKALAUSGABE / DORTMUND

(beus) 3 Millionen Kubikmeter Boden müssten für den Phoenix-See ausgebaggert werden. Entscheidende Frage: Wohin mit diesen Massen an Schlacke, Lehm und Sand? Die Antwort geben die Gutachter selbst. Von einem Lkw-Transport auf die Deponie Nordost raten sie ab. Weil bei einem Transport über öffentliche Straßen mindestens 70 000 Lkw-Fahrten fällig würden und die Kosten ungeahnte Höhen erreichten.  

 Also schlagen die Gutachter vor, 1,3 Mio. Kubikmeter auf Phoenix-Ost (für die Geländemodellierung) zu verwerten. Dazu müssten aber jene Flächen, die um den See herum verlaufen, auf das gleiche Niveau gebracht werden wie die umlaufenden Straßen - die liegen nämlich höher. Würde das Gelände also angehoben, könnten die zu errichtenden Gebäude terassenartig zum See angeordnet werden. 1,3 Mio. Kubkimeter sollen also auf Phoenix-Ost verwertet werden. Für die weiteren 1,7 Mio. Kubikmeter sehen die Gutachter nur eine Lösung, weil "die wirtschaftlichste": ein Transport zur Nachbarfläche Phonix-West, unter anderem auf die alte Werksdeponie Hympendahl. Beide Areale sind durch eine werkseigene Trasse verbunden. Gedanken gemacht haben sich die Gutachter auch um die Erschließung des im Schnitt 3 Meter tiefen Sees. Sie schlagen drei Varianten vor, in der beispielsweise Teile der Faßstraße in einen Tunnel gelegt werden, so dass für Fußgänger eine kreuzungsfreie Verbindung entstünde. Mittwoch kommender Woche sind die Politiker im Planungsausschuss am Zuge: Die Verwaltung will einen Beschlussvorschlag auf den Tisch liefern.

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