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Phoenix-Ost verspricht hohe Baulandpreise

21.03.2001 / LOKALAUSGABE / DORTMUND S

Phoenix-See ist 1,2 Kilometer lang und über 300 Meter breit Wie berichtet, ist das Anlegen des 31,6 Hektar großen Phoenix-Sees technisch kein Problem. Das hat die Machbarkeitsstudie eindeutig belegt.   

Drei Millionen Kubikmeter Boden müssen allerding ausgekoffert werden. Die Wassertiefe liegt zwischen drei und acht Metern. Acht Meter deshalb, um Algenbildung zu vermeiden. - Der Plan veranschaulicht, wie das Umland des Sees aussehen könnte. Eine Mischung aus Wohnen und Erholung. Hörde. (.mpm.) "Phoenix-Ost ist nur mit erheblichem finanziellen Aufwand zu realisieren. Und ohne relativ hohe Anfangsförderung überhaupt nicht." Karl-Friedrich Ostholt, Chef des Planungsamtes, stand den Bezirksvertretern aus Hörde am Dienstag Rede und Anwort. Ostholt machte deutlich, dass "der komplette Rohling mit See und attraktivem Umland" fertig gestellt sein müsste, um Investoren anzulocken. "Wir müssen hohe Baulandpreise erzielen. So ungünstig sieht das nicht aus." Zahlen nannte Ostholt nicht. Ostholt sprach bei Phoenix-Ost von einem negativen Grundstückswert, weil das Gelände so nicht zu verwerten sei. "Da muss erst einmal abgeräumt werden". Die Reaktivierung der Industriebrache Phoenix-West gestaltet sich einfacher. "Das Gelände ist stückchenweise zu vermarkten." Die Stadtplaner versprechen sich Synergie-Effekte zwischen Ost und West. Wenn auf West aufgeschüttet werde, könne auf Ost ausgeschachtet werden. Die Flächen dürften nicht isoliert, sondern müssten als gemeinsames Projekt betrachtet werden - die Innenstadt Hördes eingeschlossen. Fördergelder wolle die Stadt je nach Zufluss einsetzen. Noch acht Jahre Ralf Appel, Geschäftsführer bei der Projektgesellschaft Gneisenau und somit Experte in Sachen Brachflächen-Recycling, dämpfte die Erwartungen auf eine frühzeitige Realisierung. Allein für die Herstellung des Sees würden vier bis sechs Jahre benötigt, bis zu acht Jahren könnten vergehen, bis das Gesamtprojekt verwirklicht ist. "Die wirtschaftliche Machbarkeit ist noch nachzuweisen".

 

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