Dollarregen soll auf Phoenix-See niedergehen
16.12.2002 / LOKALAUSGABE / DORTMUND
(beus) Nicht das erste Geschäft dieser Art, das die Stadtwerke abgeschlossen haben. Cross-Border-Leasing, was so viel bedeutet wie grenzüberschreitendes Mietgeschäft, beruht im Prinzip auf einem simplen Trick: Ein amerikanischer Partner, gern "Investor" genannt, mietet die Stadtbahnanlagen für einen bestimmten Zeitraum an. Im gleichen Atemzug mieten die Stadtwerke bzw. die Stadt die Anlagen wieder zurück. Was das bringt? Eine satte Steuerersparnis, die sich der "US-Partner" mit den Stadtwerken teilt. In dem Fall der Stadtbahnanlagen sind das sage und schreibe 78 Mio. $, was etwa 78 Mio. E entspricht. Das Geld ist sogar schon überwiesen.