12.06.2002 / LOKALAUSGABE / DORTMUND
(beus) Schritt für Schritt zum Phoenix-See: Planungsdezernent Ullrich Sierau durfte gestern aus der Hand von Regierungspräsident Wolfram Kuschke einen Förderbescheid in Höhe von 1,064 Mio. E entgegen nehmen. Für die Entwicklungsgesellschaft Phoenix-Ost bares Geld.
Denn: Mit diesem Batzen sind 80 Prozent jener Kosten beglichen, die für die diversen Gutachten anfallen: die Gefährdungsabschätzung, die Altlastenuntersuchungen auf der Stahlbrache und nicht zuletzt das erforderliche Sanierungskonzept. Immerhin haben erste Gutachter vor eineinhalb Jahren errechnet, dass für den rund 30 Hektar großen See etwa 3 Millionen Kubikmeter Erde ausgekoffert werden müssten. Erde, die zum großen Teil nach Phoenix-West verbracht werden soll.
1,33 Mio. E kosten die Untersuchungen insgesamt. 20 Prozent trägt die Entwicklungsgesellschaft Phoenix-Ost. Die Aufträge an die Gutachter sind längst vergeben. Grund: Die Arnsberger Bezirksregierung hatte schon im Februar diesen Jahres verbindlich erklärt, dass die Finanzspritze nach Dortmund kommen wird - aufgezogen vom Land und von der EU.
Läuft alles glatt, bekommt die aus nur drei Mitarbeitern bestehende Entwicklungsgesellschaft Phoenix-Ost die Ergebniss der Gutachter-Arbeitsgemeinschaft noch in diesem Jahr zu Gesicht. Der Zeitplan ist außergewöhnlich eng gesteckt: OB Dr. Gerhard Langemeyer möchte, dass noch Ende 2004 die ersten Bagger aufs Gelände rollen und das Mammutprojekt möglichst vor der Kommunalwahl anschieben.
