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Phoenix glänzt im Ruhrgebiet

12.05.2004 / LOKALAUSGABE / DORTMUND S

Hörde. In den kommenden Wochen beraten die Kommunalparlamente über den "Masterplan Emscher Landschaftspark 2010" - eines der "ehrgeizigsten" Planungsvorhaben der Bundesrepublik. 200 Projekte sind bereits fertiggestellt, 271 laufen schon oder beginnen bald - darunter auch Phoenix West und Phoenix Ost.


Mit den beiden ehemaligen Stahlstandorten, so heißt es im Masterplan, leiste Dortmund einen wesentlichen Beitrag zur Standortprofilierung des gesamten Ruhrgebiets. Will meinen: Hier sollen Standorte entstehen, die ein überregional bedeutsames Merkmal setzen.

Auf Phoenix West halten die Softwareentwicklung und die Mikrosystemtechnik Einzug. Noch in diesem Jahr wird das Gründungs- und Entwicklungszentrum für Mikrosystemtechnik "MST-Factory" eröffnen. Das stillgelegte Hochofenwerk soll außerdem als Dienstleistungszentrum und Freizeiteinrichtung zur Verfügung stehen. Schon heute verwandelt sich das Gelände regelmäßig in ein Open-Air-Kino.

Zentraler Baustein vom Projekt Phoenix Ost ist der Phoenix See. 37 Hektar soll die Oberfläche des Sees messen. Rundherum sollen eine Hafenpromenade, ein "Yachthafen" und eine Seebühne errichtet werden. All das, so erläutert der Masterplan, verspreche ein einzigartiges Ambiente und werde dem Medienstandort weitere Impulse verleihen. An den See werde ein neues Stadtquartier mit hochwertiger Wohn- und Freizeitnutzung grenzen.

Beide Projekte - Phoenix Ost und Phoenix West - bilden laut Masterplan im Zusammenhang eine Schwerpunktentwicklung für das Neue Emschertal. Im Oktober soll der Plan auf Landesebene beschlossen werden. Vorausgegangen war eine rund zweijährige Vorbereitungsphase.

 

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