18.06.2004 / LOKALAUSGABE / DORTMUND S
Schönau. Die Siedlergemeinschaft Schönau schlängelte sich an der ehemaligen Hochofen-Gichtgasleitung entlang. Es sollte geprüft werden, ob und wieweit sich die Trasse als günstiger Fuß- und Radweg durch den "Radialen Grüngürtel" im Dortmunder Süden anbietet.
Die Schönau-Siedler um ihren Vorsitzenden Ingo Glörfeld und seine Stellvertreterin Margrit Dierkes haben insbesondere eine ungefährliche Querung des verkehrsreichen Krückenwegs vor Augen. Beim Trassenverlauf durch die Bolmke am Donnerstag Abend sollte überlegt werden, wie diese Wegeführung mit den bereits vorhandenen und den neu zu gestaltenden Wegen (Betriebswege der Emschergenossenschaft) sinnvoll zu verbinden (oder einzusparen) ist. "Darüber hinaus ist von Interesse, ob sich die Trasse bis zur Zeche Hansa als möglicher Fuß- und Radweg anbietet", erläutern Dierkes und Glörfeld.
Den Siedlern geht es auch in Schönau um die Verbesserung der Naherholungszonen für die Bürger. "Durch die Neugestaltung der Schnettkerbrücke könnte sich die einmalige Chance ergeben, ein Wegekreuz zu schaffen, das noch erheblich an Bedeutung gewinnt, wenn die Verbindungen zwischen Phoenix-See und Uni, zwischen Mengede und Innenstadt auf hervorragenden, fast höhengleichen Radwegen realisiert würden."
"Wir sind davon überzeugt, dass so eine Wegeverbindung geschaffen werden könnte, die zukünftig ebenso gut angenommen wird, wie die ehemalige DB-Trasse von Kirchhörde nach Witten". Margrit Dierkes zitiert aus dem Emscher Landschaftspark 2010 und träumt von "... einem Park zum Radfahren und Wandern, der Barrieren wie Straßen, Schienen und Kanäle überwindet".
Winfried Sagolla (Planungsamt) bezeichnet die angedachte Rad- und Fußweg-Trasse als "hochinteressante Angelegenheit". Sagolla war erstaunt, dass de
