08.01.2004 / LOKALAUSGABE / DORTMUND S
Hörde. (.mpm.) Wenn die Hörder Fackel am Samstag, 24. Januar, um 14 Uhr fällt, öffnet TKS das Phoenix-Ost-Gelände auch für zahlreiche Schaulustige.
TKS (Thyssen-Krupp-Stahl) ist nach wie vor Grundstückseigentümer des Geländes, auf dem einmal der Phoenix-See entstehen soll. Wie TKS-Bauleiter Jürgen Kohn gestern mitteilte, wird Schaulustigen, Fotografen und Kameraleuten am 24. Januar Einlass am Tor an der Hörder Burg gewährt. Kohn betont ausdrücklich, dass nur Fußgänger Zugang haben.
Im Zuge der Sprengung müssen - wie berichtet - Teilbereiche der Weingartenstraße und Am Remberg evakuiert werden, Straßensperren sind selbstverständlich. Von etwa 15 Gebäuden ist die Rede. Die Anwohner werden am Montag, 12. Januar, schriftlich informiert.
150 Meter Abstand
Die Benachrichtigung wird mehrsprachig verfasst, da viele Ausländer im Umkreis des einstigen Hörder Wahrzeichens leben. Der Sicherheitsradius für die Sprengung der Fackel beträgt 150 Meter. Die Weingarten-Grundschule zählt bereits nicht mehr dazu. Sie dient als mögliche Anlaufstelle für die Bewohner, die ihre Häuser verlassen mussten.
