Dortmund Süd, 23.05.2007
Hörde. (MaK) Der Ausbau des Phoenix-Sees läuft wieder auf Hochtouren. Das versichert Ludger Schürholz. Der Geschäftsführer der Phoenix See Entwicklungsgesellschaft war Gast der Bezirksvertretung Hörde. Planmäßig soll der See 2009 geflutet werden.
Nach dem vorübergehenden Arbeitsstillstand wegen einer Klage wurden in den vergangenen drei Wochen 25 000 Kubikmeter Erde nach Phoenix-West abtransportiert. Ende Mai soll es mit täglich 4500 Kubikmetern weitergehen, so dass bis August die 300 000 Kubikmeter-Marke erreicht ist.
Bedenken über Verluste von Fördermitteln konnte Schürholz zerstreuen. Zwar liefen die Subventionen Ende 2008 aus, aber Gespräche mit der Stadt Dortmund, den Regierungspräsidenten in Arnsberg und Münster sowie den Ministerien für Wirtschaft, Umwelt und Städtebau seien positiv verlaufen. "Wir sind auf sehr gutem Weg", erklärte Schürholz. "Alle Seiten wollen dieses Projekt und seine Förderung. Von Fördermittelverlust durch die Verzögerungen gehen wir nicht aus."
Die Wasserhaltung ist laut Geschäftsführer ebenfalls gesichert: Vom Osten des Geländes erstrecke sich ein großer Graben bis zur Hörder Burg, das Regenwasser könne in das bereits erkennbare Hafenbecken geleitet werden. Zudem befinde sich in der nordwestlichen Ecke das Mönchsbauwerk, das Wasser aufnehme und ableite. "Dieser Abschnitt ist fast fertig."
Derzeit stünden bei der Entwicklungsgesellschaft Gründungsgutachten über Brücken, Trenndeiche und Bauwerke auf dem Plan. Die Untersuchungen über den Verlauf von Bergbauschächten weiten sich auf 570 000 Quadratmeter rund um den See aus.
Nutzungskonzepte vorhandener Gebäudeteile liegen vor: Der Keller des Magazingebäudes könnte beispielsweise in eine Tiefgarage umgewandelt werden. Das Schicksal der Gebäudezeile zwischen dem LEG-Haus und der Hörder Burg ist noch unklar. "Aber es sieht aus, als könnte es noch gebraucht werden", so Schürholz.
Im September 2009 soll der See geflutet werden. Bis er seinen endgültigen Pegelstand erreicht hat, werden weitere elf bis 15 Monate vergehen. Wir schreiben das Jahr 2011.
